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Kultur · Aktualisiert 16. Juli 2026 · 4 Min Lesezeit

Alles über Sascha: der Berlin-Experte hinter diesem Blog im Porträt

Jeder Blog hat ein Gesicht. Dieses hier gehört einem geborenen Berliner, der seine Stadt zu Fuß vermisst – im doppelten Wortsinn.

Von Sascha· Veröffentlicht 5. Juni 2023
Illustration: ein Blogger mit Notizbuch von hinten in einer abendlichen Berliner Altbaustraße, am Straßenende der Fernsehturm

Hallo, liebe Berlin-Fans! Ich bin Sascha Erlach, und dieser Blog ist mein Liebesbrief an die Stadt, die ich mein Zuhause nenne. In Berlin geboren und aufgewachsen, habe ich nie aufgehört, sie wie ein Besucher anzusehen – neugierig, zu Fuß und grundsätzlich ohne Eile.

Über mich

Ich habe früh gemerkt, dass jede Straße, jedes Gebäude und jede Ecke dieser Stadt eine Geschichte zu erzählen hat – man muss nur stehen bleiben und fragen. Genau das ist die Arbeitsweise dieses Blogs: Ich schreibe über Orte, an denen ich selbst war, esse, was ich empfehle, und laufe die Wege ab, die ich beschreibe. Herkunft prägt dabei den Blick: Wer hier aufgewachsen ist, sieht in jedem sanierten Hinterhof noch die Version von davor.

Am liebsten bewege ich mich dort, wo sich die Stadt gerade verwandelt – in den Kiezen. Deshalb wächst auf diesem Blog neben den Artikeln eine Reihe von Bezirksporträts, und deshalb pflege ich das Veranstaltungsarchiv: Kiezkultur verdient ein Gedächtnis, auch wenn die Plakate längst abgehängt sind.

Dieser Blog lebt außerdem von seinen Lesern. Berlin-Geschichten und Empfehlungen erreichen mich über die Kontaktseite – die besten Hinweise der letzten Jahre kamen genau so zustande, inklusive einiger Geheimtipps.

Was Berlin für mich ausmacht

Wenn ich die Stadt in einem Satz erklären müsste: Berlin ist der einzige Ort, an dem man in zwanzig Minuten Fußweg durch drei Jahrzehnte und vier Milieus läuft und am Ende trotzdem jemanden trifft, der einem den Weg erklärt, ohne gefragt worden zu sein. Mich interessieren die Übergänge – wo der sanierte Altbau auf die Platte trifft, wo der Wochenmarkt neben dem Neubaublock beharrt, wo eine alte Kaufhalle plötzlich Konzerte trägt. Genau an diesen Nahtstellen entstehen die meisten Artikel dieses Blogs, und wer sie selbst ablaufen will, findet in jedem Beitrag die passende Route gleich mit.

Wie ein Artikel hier entsteht

Am Anfang steht fast immer ein Fußweg: eine Ecke, die sich verändert hat, ein Aushang, ein Hinweis aus der Leserschaft. Dann folgen zwei bis drei Besuche zu unterschiedlichen Tageszeiten – ein Markt um acht Uhr morgens ist ein anderer Ort als derselbe Markt um eins. Geschrieben wird zu Hause in Neukölln, gegengelesen am nächsten Tag, und wenn eine Zahl im Text steht, hat sie eine nachprüfbare Quelle oder sie fliegt raus. Aktualisierungen bekommen ein sichtbares Datum. Das klingt unspektakulär, und genau so soll es sein: Verlässlichkeit ist die einzige Währung, die ein Stadtblog hat.

Ein paar Berlin Fun Facts

Häufige Fragen an den Autor

Schreibst du alle Artikel selbst?

Ja. Was ich nicht selbst gesehen oder abgelaufen bin, erscheint hier nicht – oder es steht ausdrücklich dabei, woher die Information stammt.

Welcher ist dein Lieblingsbezirk?

Die diplomatische Antwort: der, in dem ich gerade unterwegs bin. Die ehrliche: Neukölln zum Leben, Pankow zum Durchatmen, Mitte zum Staunen.

Kann ich dir einen Ort oder Termin vorschlagen?

Unbedingt – über die Kontaktseite. Ein Satz dazu, was den Ort besonders macht, hilft bei der Auswahl.

Arbeitest du mit Veranstaltern zusammen?

Nein. Empfehlungen auf diesem Blog sind redaktionell; besucht wird auf eigene Rechnung, geschrieben ohne Absprache.

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Dreizehn Kieze und Bezirke, ein Blog